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Konvent von behinderten SeelsorgerInnen und BehindertenseelsorgerInnen e.V.


Brief- & Email-Seelsorge – BESS

von Ihrem

Email-Seelsorger Wolfgang Döring

Was ist BESS?

Pastor Döring Die Abkürzung BESS steht für "Brief- & Email-Seelsorge". BESS ist ein Seelsorgeangebot des Konvents von behinderten SeelsorgerInnen und BehindertenseelsorgerInnen. An BESS kann sich jede und jeder wenden, die oder der sich in persönlichen Krise befindet oder ein Problem hat.
Allerdings kann und soll dieses Angebot keine professionelle Psychotherapie ersetzen. Vielmehr handelt es sich um eine pastoral-seelsorgerliche Beratung in Lebens- und Glaubensfragen.
Im Gegensatz zu einer Psychotherapie ist BESS für diejenigen, die dieses kirchlich-diakonische Angebot in Anspruch nehmen, bis auf die jeweils eigenen Porto- und Email-Kosten völlig kostenlos. Die Klientinnen und Klienten müssen weder Beratungshonorare noch Praxis-Gebühren fürchten.

 

Wer steckt hinter BESS?

Die Idee, BESS anzubieten, hatte Pastor Döring. Er arbeitet als Seelsorger im ambulanten Psychiatrie-Bereich des Stiftungsbereichs Gemeindepsychiatrie der v.-Bodelschwinghschen Anstalten Bethel in Bielefeld/NRW und bietet BESS an. Zu Pastor Döring gehören einige schwere Behinderungen, weshalb er Rollstuhlfahrer und auf Hilfe angewiesen ist. Dass er den­noch selbstverantwortlich in einer eigenen Wohnung leben und eine gestalt-therapeutische Ausbildung ma­chen kann, ist nur durch persönliche Assistenz möglich.
Zu Pastor Döring gehören von Geburt an einige Behinderungen. Am auffälligsten ist wohl seine spastische oder eigentlich athetotische Bewegungsunruhe, die ihn auch im Rollstuhl sitzen lässt. Außerdem hat Pastor Döring eine ebenfalls spastische Sprachbehinderung und eine Schwerhörigkeit, die allerdings durch Hörgeräte weitgehend ausgeglichen wird; sodass er Einzelseelsorge durchaus betreiben kann, was ohne den elektronischen Ausgleich mittels der Hörgeräte nicht möglich wäre.
Durch seine spastischen Muskelkrämpfe weiß Pastor Döring auch, was es heißt, starke Schmerzen zu haben. Übrigens arbeitete er während Studium und Ausbildung auch als Seelsorger in verschiedenen Krankenhäusern.
Nicht zuletzt verfügt Pastor Döring auch über einige gottesdienstliche Erfahrungen. Außerdem schätzt er die Zusammenarbeit mit katholischen Kollegen. Seiner Meinung nach sind Konfessionen Menschen-, nicht Gotteswerk. Zudem mag Pastor Döring den interreligiösen Austausch. Darum kann sich an ihn wenden, wer will – egal, welcher Konfession oder Glaubensgemeinschaft sie oder er angehört.
Außerdem ist Pastor Döring Gründungsmitglied des kbs und engagiert sich in kirchen- und sozialpolitischen Belangen. Dabei setzt er sich besonders für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein.
Durch sein Leben mit Behinderungen und seine langjährige Seelsorge-Erfahrung hofft Pastor Döring, in manchen Lebenslagen seine kompetente Begleitung per Brief oder Email anbieten zu können. Dabei – so hofft er – wird ihm auch seine langjährige Erfahrung als Seelsorger in verschiedenen diakonischen Arbeitsbereichen sowie als Religionslehrer von Nutzen sein.

 

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